Category Archives: Direkte Aktion

[PM] Kündigung von Fahrer bei Domino’s Pizza in Leipzig verhindert

Demonstrant:innen mit Transparenten vor dem Domino's-Store in Plagwitz

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Die Basisgewerkschaft Freie Arbeiter*innen Union (FAU) Leipzig hat einen Arbeitskonflikt mit der Domino’s Pizza Franchisefirma Effekt GmbH erfolgreich abgeschlossen und somit die Kündigung eines Lieferfahrers verhindert. Die im Mai erfolgte Kündigung gegen den in der Betriebsgruppe „Dominoeffekt“ aktiven Fahrer wurde zurück genommen und die entsprechende Kündigungsschutzklage anerkannt. Die für den 2.08. angesetzte Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht Leipzig findet somit nicht statt. Der betroffene Fahrer wird ab sofort in einer anderen Domino’s Filiale in Leipzig, die auch von der Effekt GmbH geführt wird, eingesetzt.

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[PM] Gewerkschaftskundgebung vor „Gute Quelle“ in Leipzig

FAU Leipzig fordert Zahlung ausstehender Ansprüche

Die Basisgewerkschaft Freie Arbeiter*innen Union (FAU) Leipzig hat am Samstagabend in der Georg-Schwarz-Straße im Leipziger Westen eine Kundgebung vor der Kneipe „Gute Quelle“ veranstaltet. Anlass der Protestaktion war ein Arbeitskonflikt zwischen der FAU Leipzig und der Geschäftsleitung der Kneipe, von welcher die Zahlung ausstehender Ansprüche an ehemalige Beschäftigte gefordert wurde. Konkret waren nicht gezahlte Urlaubsabgeltungen sowie Annahmeverzüge Auslöser für die Eskalation.

Mehr als 100 Personen versammelten sich vor der Kneipe, um die sechs ehemaligen Arbeiter*innen solidarisch zu unterstützen.
Die ehemaligen Angestellten berichteten in Redebeiträgen über die Situation, ihre Forderungen und ihren Frust aufgrund mangelnder Reaktionen der Geschäftsleitung.

„Die Urlaubsabgeltung ist für uns mehr als nur Cash! Es geht um die Anerkennung unserer Rechte, die Anerkennung unserer Arbeit, die Anerkennung dessen, was wir für diesen Laden geleistet haben“, so eine der Betroffenen.

Die FAU Leipzig steht weiterhin für die Rechte des ehemaligen Teams der Kneipe ein und fordert die Geschäftsleitung auf, die ausstehenden Gelder zu bezahlen.
„In der Gastronomiebranche kommt es immer wieder zu Fällen massiver Ausbeutung, bei denen Arbeiter*innen grundlegende Ansprüche verwehrt werden. Doch wir werden in diesem Fall nicht lockerlassen, bis der Konflikt im Sinne unserer Mitglieder gelöst wird!“, so Sören Winter, Pressesprecher der FAU Leipzig.


Pressekontakt:

Sören Winter
Telefon: (+49) 0178/149 4224
E-Mail: presse.leipzig@fau.org
Webseite: leipzig.fau.org
Twitter: @FAU_Leipzig
Facebook: fb.com/FAULeipzig
Instagram: instagram.com/fau_leipzig/

[PM] Gewerkschaftskundgebung vor Domino’s Pizza in Naumburg

Mitglieder der FAU mit Transparenten vor der Domino's-Pizza Filiale in Naumburg

Protest gegen die Kündigung eines Fahrers nach arbeitsrechtlichen Forderungen

Die Basisgewerkschaft Freie Arbeiter*innen Union (FAU) Leipzig hat am Freitag in Naumburg eine Kundgebung vor der neu eröffneten Domino’s-Filiale abgehalten. Anlass für die Aktion war ein aktueller Arbeitskonflikt zwischen der FAU Leipzig und dem Franchiseunternehmen Effekt GmbH, welches unter anderem die Domino’s Filiale in Naumburg betreibt. Konkret wird dem Unternehmen vorgeworfen, einem Lieferfahrer in Leipzig unrechtmäßig gekündigt zu haben und grundlegende gesetzliche Mindeststandards zu unterwandern.

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[PM] Kündigung bei Domino’s Pizza – Solidarische Fahrraddemo vom 19. Juni in Leipzig

Demonstrant:innen mit Transparenten direkt vor einem Domino's-Store in Leipzig

Am Samstagabend des 19. Juni veranstaltete die Basisgewerkschaft Freie Arbeiter*innen Union (FAU) Leipzig eine Fahrraddemo mit dem Motto „Keine Kündigung bei Domino’s Pizza!“. Auslöser war die Kündigung eines Lieferfahrers, welcher sich für bessere Arbeitsbedingungen engagiert hatte und kurze Zeit später eine Kündigung aus „betriebsbedingten Gründen“ erhielt. Die Rechtmäßigkeit der Kündigung wird von der FAU Leipzig angezweifelt.

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[PM] Kündigung bei Domino’s Pizza Leipzig nach Bitte um Schnelltests!

Solidarische Fahrraddemo am 19. Juni., Start 17:00 Uhr Wiedebachplatz

Die Basisgewerkschaft Freie Arbeiter*innen Union (FAU) Leipzig ruft für den 19. Juni um 17:00 zu einer solidarischen Fahrraddemo auf. Grund dafür ist die Kündigung eines Lieferfahrers, welcher bei Domino’s Pizza in Leipzig gearbeitet und sich für bessere Arbeitsbedingungen engagiert hatte. Die FAU Leipzig steht für die Rechte des betroffenen Fahrers ein und fordert die sofortige Rücknahme der Kündigung.

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[PM] Arbeitskonflikt zwischen EFFEKT GmbH und FAU-Mitglied

Solidaritätskundgebung der Freien Arbeiter*innen Union (FAU) Leipzig vor Domino’s Filiale in Leipzig-Plagwitz – 770€ gefordert.

Die Freie Arbeiter*innen Union (FAU) Leipzig hat am Samstagnachmittag den 24.04.2021 vor der Domino’s Filiale in Leipzig-Plagwitz eine Kundgebung abgehalten.
Es kamen um die 80 Personen vor die Domino’s Filiale in der Zschocherschen Straße 30, um die Betroffene bei dem Konflikt zu unterstützen.
Anlass der Kundgebung waren verschiedene ausstehende Ansprüche eines Mitglieds in Höhe von etwa 770€.
Das FAU-Mitglied war von Oktober 2019 bis zur Kündigung im Januar 2021 bei dem Franchise-Unternehmen EFFEKT GmbH angestellt. Aktiv gearbeitet wurde bis Juli/August 2020.

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Kurzaufruf: Heraus gegen christliche Fundamentalist*innen und für den Feminismus

Auch dieses Jahr wollen christliche Fundamentalist*innen gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und damit gegen das Selbstbestimmungsrecht aller Schwangeren demonstrieren. Das feministische Bündnis Pro Choice Sachsen nutzt diesen Anlass, um mit einer eigenen Demonstration für folgende Ziele einzutreten:

 1. Abtreibungen müssen legal, kostenlos und sicher sein! §218 StGB abschaffen!

 2. Informationsfreiheit umsetzen! Es muss möglich sein, öffentlich über Abtreibungsmöglichkeiten aufzukären! §219a StGB abschaffen!

 3. Inklusion leben! Für eine Gesellschaft, in der es keine Rolle spielt, ob ein Kind mit oder ohne Behinderung auf die Welt kommt!

 4. Die Gleichberechtigung aller sexuellen Lebensweisen und geschlechtlichen Identitäten!

 5. Weltweiten kostenlosen Zugang zu Aufklärung über den menschlichen Körper und Sexualität, sowie Verhütungsmitteln!

 

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Direkte Aktion #3: Organisiert euch!

Die FAU Leipzig unterstützt mit einer Kundgebung in der Leipziger Innenstadt einen Arbeitskampf im Gastronomiegewerbe. Basis ist ein Konflikt bezüglich der Bezahlung eines Mitarbeiters, der kritisch vom Solidarischen Netzwerk aufgegriffen wurde.

Einem Mitarbeiter des Betriebs soll ein Stundenlohn von 4 Euro versprochen worden sein – und selbst von diesem Hungerlohn soll ihm nur ein kleiner Teil ausgezahlt worden sein. Uns sind viele ähnliche Fälle bekannt, wo Arbeitgeber gezielt Menschen einstellen, die wenig deutsche Sprachkenntnisse und soziale Kontakte vor Ort haben, und sie für den Bruchteil eines angemessenen Lohns schuften lassen. In der Gastronomie, wie auch beispielsweise im Baugewerbe. Darunter der wohl bekannteste Fall von Lohnprellerei im Bau, die ”Mall of Shame”, wo einige der Arbeiter sich in der FAU Berlin organisiert haben.

In der FAU organisieren sich Arbeiter*innen in Betriebsgruppen, und können damit präventiv gegen Lohndumping, Zahlungsausfälle und weitere Abzocke durch die Arbeitgeberseite wirken. Mit der Kundgebung unterstützen wir einerseits die Forderungen im konkreten Fall, andererseits wollen wir auf prekäre Arbeitsbedingungen hinweisen und branchenübergreifend zur Selbstorganisation ermutigen. Wie das praktisch aussehen kann, hat uns bereits die DeliverUnion gezeigt.

Zeigt euch solidarisch gegen Ausbeutung, mit dem Solidarischen Netzwerk, sowie der seit Anfang des Jahres neu gegründeten FAU Leipzig und kommt zu Kundgebung:

Wir Treffen uns am Samstag, den 02. Juni um 17:45 Uhr an der Thomas Kirche um gemeinsam zum Restaurant zu gehen. Das Restaurant befindet sich in der Ratsfreischulstraße 10 (04109 Leipzig)

Demoaufruf: Raus zum Frauenknast nach Chemnitz!

Anlässlich des Frauenkampftages ruft die Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO), innerhalb eines breiten, feministisch geprägten Bündnisses, zur einer Demonstration zur JVA Chemnitz auf. Die drei Ziele der GG/BO lauten:

1. Volle Gewerkschaftsfreiheit hinter Gittern.
2. Volle Sozialversicherung für die inhaftierten ArbeiterInnen. Das bedeutet Kranken- und Rentenversicherung.
3. Gesetzlicher Mindestlohn hinter Gittern.

Gewerkschaftsarbeit darf keinen Halt vor Knastmauern machen. Dass insbesondere die basisgewerkschaftliche Organisierung auch unter widrigen Bedingungen funktioniert hat die GG/BO in den vergangenen Jahren bewiesen. Analog zu den Betriebsgruppen der FAU arbeiten die einzelnen Sektionen nicht weisungsgebunden unter emanzipatorischen Zielen. Neben der Wahrung von Persönlichkeitsrechten bei inszenierten TV Drehs, dem Kampf um günstige Telefonkosten, Einführung der Videotelefonie, Anprangern der mangelhaften Verpflegung sowie der medizinischen Versorgung bis hin zur Haftentlassung wurden und werden erfolgreiche Kämpfe unter dem Label der GG/BO geführt. Dabei kommen Knastkritik und Kritik an den patriachal geprägten Verhältnissen im Kapitalismus nicht zu kurz. Die Bandbreite der staatlichen Repression erstreckt sich über „Maßnahmen“ gegen inhaftierte GewerkschafterInnen bis hin zur Beobachtung einzelner GG/BO Soligruppen durch den Verfassungsschutz. Das ist für uns nicht hinnehmbar! In einem aktuellen Beitrag der Jungle World (Ausgabe # 2018/9) wird, entgegen der Verbindung zu klassischen Gewerkschaften, die Solidarität der FAU erwähnt. Anlässlich des Frauenkampftages und der Repression gegen GG/BO GewerkschafterInnen wollen wir dieser Solidarität durch unsere Teilnahme Ausdruck verleihen.

Kommt zahlreich!

Zugtreffpunkt: 11. März, 11 Uhr, HBF Leipzig, Infopoint
Beginn: 11. März, 13 Uhr, auf dem Campus der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 70, 09126 Chemnitz