Author: FAU Leipzig

Deliverunion Leipzig übergibt in Berlin ihre Forderungen an die Geschäftsleitung von Foodora

Rund 60% der Beschäftigten von Foodora Leipzig unterschrieben die Petition der Deliverunion Leipzig mit Forderungen an Foodora. Darunter waren auch alle vier Rider Captains (Foodora-Sprech für Vorarbeiter*in). Die Petition mit allen Unterschriften wurde von einer Delegation der Deliverunion Leipzig in Berlin persönlich bei einem Treffen mit dem neuen Geschäftsführer Michael Hagenau und Pressesprecher Vincent Pfeifer übergeben.

Die vier Kernforderungen sind:

  • Einführung einer Verschleißpauschale von 39 Cent pro gefahrenen Kilometer.
    Durch Verschleiß am eigenem Fahrrad entstehen Kosten, die den Lohn effektiv unter den gesetzlichen Mindestlohn senken können.
  • 1 Euro mehr pro Arbeitsstunde
    Die meisten Rider liegen mit 9 Euro in der Stunde nur knapp über dem Mindestlohn und üben dabei eine schwere und gefährliche Arbeit aus.
  • Transparentes Schichtvergabesystem
    Schichtpläne werden wöchentlich nach dem so genannten Windhund-Prinzip erstellt. Eine Software bevorteilt Kolleg*innen, die häufiger fahren, und erzeugt dadurch einen künstlichen Wettbewerb.
  • Abschaffung sachgrundloser Befristungungen
    Befristungen ohne Sachgrund gehören grundsätzlich abgeschafft. Bereits durch die Probezeit hat Foodora ausreichend Möglichkeit festzustellen, ob eine Person für die Tätigkeit geeignet ist oder nicht. Darüber hinausgehende, sachgrundlose Befristungen halten Beschäftigte in einer ständigen Situation der Unsicherheit über ihre Zukunft. So kann etwa bei der Vergabe von Krediten und Mietverträgen benachteiligt werden, wer kein unbefristetes Arbeitsverhältnis besitzt.

Das Gespräch hatte einen freundlichen Charakter, der aber nicht darüber hinwegtäuschen konnte, dass die Gewerkschaft und das Unternehmen in zentralen Forderungen noch weit auseinander liegen.
Die Geschäftsführung rechnete Sachzwänge vor und war natürlich sehr offen für Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsorganisation. Jedoch blockte sie bei Forderungen, bei denen klar ist, dass sie zu höheren Personalkosten führen werden. Deshalb musste unsere Delegation häufiger betonen, dass es sich hier nicht nur um ein freundliches Feedback aus Leipzig handelt, sondern um die gemeinsamen Forderungen der Belegschaft, die von der Geschäftsführung konkrete Schritte erwartet.

  • In Sachen der Schichtvergabe zeigte sich Foodora nur allzu willig, bei der Entwicklung von Modellen zu helfen, die die sehr unterschiedlichen Interessen der Belegschaft unter einen Hut bringen.
  • Dafür blockt das Unternehmen, eine Verschleißpauschale auszuzahlen und versucht uns lediglich dahingehend einzubinden, das Gutscheinsystem zu verbessern.
  • Die Erhöhung der Löhne hat Foodora abgelehnt und stattdessen auf das Bonussystem verwiesen. Dieses nutzt jedoch nur Vielfahrern und es ist von Stadt, Geographie und Auftragslage abhängig, wie vorteilhaft es für die Fahrer*innen ist. Wir verwiesen darauf, dass das Bonussystem zwar ein netter Zuverdienst sein, aber nicht gegen eine Erhöhung auf einen ordentlichen Grundlohn angeführt werden kann.
    Eine leichte Erhöhung wird ohnehin ab Januar kommen müssen: Der 9 Euro Stundenlohn von Foodora liegt ab Januar unter dem frisch erhöhten Mindestlohn von 9,18 Euro. Ohne eine Anpassung wäre ein Stundenlohn von 9 Euro dann so niedrig, dass er gesetzeswidrig wäre.
  • Die Beendigung der Sachgrundlosen Befristung wurde auch abgelehnt. Hierfür blieben die Argumente besonders widersprüchlich, da von Seiten der Geschäftsführung immer wieder betont wurde, dass es gewünscht sei, Fahrer*innen mit mehr Stunden fester zu binden und länger im Betrieb zu halten.

Am 14.01.2019 wird die Deliverunion Leipzig auswerten, inwieweit Foodora sich auf die Forderungen zubewegt hat und welche weiteren Schritte es braucht.

Wir bedanken uns bei allen aktiven Kolleg*innen aus Leipzig, die sich beteiligen. Und ein besonderer Dank geht an die Berliner Kolleg*innen von Foodora/Deliverunion Berlin/FAU Berlin, die uns vor Ort solidarisch unterstützt haben.

Die Forderungen zu übergeben kann nur ein erster Schritt gewesen sein. Wenn ihr die Forderungen unterstützen möchtet, kommt zu unseren nächsten Veranstaltungen, achtet auf Ankündigungen und unterstützt unsere Aktionen.

Winterferien bei der FAU Leipzig

Die folgenden regelmäßigen Termine finden im Dezember 2018 NICHT statt:

  • Gewerkschaftliche Beratung 18 Uhr am 24.12. (fällt aus)
  • Offenes Treffen, 21 Uhr am 24.12. (fällt aus)

Ihr könnt euch aber sehr gerne bei uns per Email oder Telefon melden.
E-Mail zur gewerkschaftlichen Beratung: beratung.leipzig[ät]fau.org
E-Mail allgemein: kontakt.leipzig[ät]fau.org | Telefon: (+49) 0178/149 4224

Wir sehen uns wieder im neuen Jahr!

Aufruf zu Gedenkaktionen rund um den 80. Jahrestag der Novemberpogrome 

Gerade in Zeiten des Rechtsrucks, in denen das Erinnern an die Schrecken des Nationalsozialismus verstärkt in Frage gestellt und als Hindernis wahrgenommen wird, halten wir es für wichtig, keinen Schlussstrich zu ziehen. Nach wie vor ist es wichtig, die Opfer der Faschisten nicht zu vergessen und öffentlich ins Gedächtnis zu rufen, dass sich diese Gewalttaten nie wiederholen dürfen. Daher rufen wir zur Gedenkdemonstration am 8.November und zur Stolpersteinputzen und Gedenken am 9.November auf.

Die Demonstration am Vorabend des 80. Jahrestag der Novemberpogrome will nicht nur an die massiven Naziangriffe auf Juden und Jüd*innen sowie auf ihre Synagogen, Läden und Wohnungen erinnern. Es geht auch darum, sich als breites Bündnis in der Gegenwart für eine offene Gesellschaft ohne Antisemitismus und Rassismus einzusetzen.

Am nächsten Tag wollen wir an den Installateur und Anarchosyndikalisten Paul Arthur Holke erinnern und seinen Stolperstein in der Zentralstraße 11 putzen. Als Mitglied der FAUD betätigte er sich in der „Gilde der freiheitlichen Bücherfreunde“, der Zeitung „Der Anarchist“ und war ab 1933 Beisitzer in der illegalen FAUD-Geschäftskommission. Er wurde am 13. April 1937 wegen „illegaler Tätigkeit“ verhaftet und wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt, danach jedoch ins KZ Buchenwald eingeliefert, wo er 1940 starb.

Erinnert also mit uns gemeinsam den Opfern der Nazis und kämpft mit uns für eine freie Gesellschaft:

Gedenkdemonstration: 8. November – 18:30 h – Zentrum jüdischer Kultur Ariowitsch-Haus (Hinrichsenstraße 14)
Gedenken und Stolperstein putzen: 9. November – 17:00 h – Zentralstraße 11

Nie wieder Faschismus!

Pflege: Bezahlter Urlaub und Mindestlohn nicht für mich?

Ein Mitglied der FAU Leipzig fordert von seiner ehemaligen Arbeitsstelle den Pflegemindestlohn und weitere Ansprüche. Das Pflegeunternehmen hat sich bislang geweigert, mehr als nur einen kleinen Teil der Forderungen zu begleichen. Der Betroffene wird seine Ansprüche jetzt mit Unterstützung der Basisgewerkschaft vor dem Arbeitsgericht Leipzig durchsetzen.

Das Mitglied der FAU Leipzig hat als „kurzfristig beschäftigte Pflegehilfskraft“ bei der Wohnen Plus Schloss Schönefeld gGmbH gearbeitet. Im Rahmen des Anstellungsverhältnisses führte er Pflegetätigkeiten durch. Anstatt des Pflegemindestlohns wurde er lediglich mit dem niedrigeren gesetzlichen Mindestlohn vergütet. Sowohl im persönlichen Gespräch als auch nach schriftlicher Aufforderung weigert sich das Unternehmen zu zahlen.

Bereits in der Vergangenheit gab es Unstimmigkeiten bezüglich der korrekten Vergütung von gesetzlichen Mindestansprüchen. Dem Kollegen wurde zunächst die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall verweigert. Erst aufgrund eigener Recherche und nachdrücklichen Aufforderungen kam das Unternehmen seinen Verpflichtungen nach. Durch ein Beratungsgespräch mit seiner Gewerkschaft fand der Kollege außerdem heraus, dass er tatsächlich Anspruch auf bezahlten Urlaub hatte, obwohl sein Arbeitsvertrag das – widerrechtlich – ausschloss. Wenigstens dieser Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub wurde nachträglich vergütet.

Das Unternehmen behauptet, keine Pflegedienstleistungen anzubieten, und weigert sich aus diesem Grund, den Pflegemindestlohn an den Kollegen zu zahlen. Auf die Selbsteinschätzung des Unternehmens kommt es aber selbstverständlich nicht an, sondern auf die Art der Tätigkeit, die tatsächlich ausgeübt wurde.

Der aktuelle Fall ist ein gutes Beispiel für die Debatten um den so genannten Pflegenotstand und die Missstände in der Pflege – den Mangel an Arbeitskräften, die oft erbärmlichen Arbeitsbedingungen, die schlechte Bezahlung, sowie die mangelnde öffentliche Anerkennung dieses Berufsfeldes.

Das Mitglied hat in einer Wohngruppe mit 13 Menschen mit Behinderung gearbeitet. Diese pflegte er meist zusammen mit einer anderen Person. Es blieb kaum Zeit für die Förderung sozialer Kompetenzen und Beziehungen. Die Arbeit ist sowohl physisch als auch psychisch mit hoher Belastung verbunden. Wenn Pflegehilfskräfte unter diesen Bedingungen mit nur dem gesetzlichen Mindestlohn von 8,85 € pro Stunde entlohnt werden (netto bleiben ca. 1000 € im Monat) wundert es nicht, dass sich so wenige Menschen für diesen Beruf entscheiden. Und es wundert nicht, dass diese sich dann im Schnitt nach nur sieben Jahren beruflich umorientieren.

Die Pflegemindestlohnverordnungen können erste Schritte sein, um zumindest der schlechten Bezahlung in diesem Berufsfeld entgegen zu wirken. Sie bleiben jedoch wirkungslos, wo Einrichtungen wie die Wohnen Plus Schloss Schönefeld gGmbH sich aus der Affäre ziehen, indem sie schlicht behaupten, keine Pflegeeinrichtung zu sein. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Kolleg_innen sich über ihre Arbeitsbedingungen im Betrieb austauschen und sich bei miesen Bedingungen gemeinsam zur Wehr setzen. Staatliche Regeln wie zum Mindestlohn sind zu begrüßen, aber sie ersetzen nicht die Stärke einer wehrhaften Belegschaft.

Mitarbeiter_innen gesetzlich garantierte Rechte vorzuenthalten ist eine Frechheit. Für prekär Beschäftigte ist das aber der Normalzustand. Nicht selten steht der Verdacht im Raum, dass dies aus Kalkül geschieht. Denn im für die Bosse ungünstigsten Fall haben sie nicht mehr zu verlieren, als das, was der Arbeitskraft ohnehin zusteht. Sobald sich Arbeiter_innen nicht trauen, für ihre Rechte einzutreten oder sonstwie daran gehindert werden, lohnt es sich bereits für die Unternehmen.

Mit der Klage verfolgt die FAU Leipzig einerseits das Ziel, dass das Mitglied die Differenz des tatsächlich gezahlten Lohns und des ihm zustehenden Pflegemindestlohns erhält, sowie die nicht gewährten Urlaubstage ausgezahlt bekommt. Andererseits geht es aber auch darum, ein Zeichen zu setzen. Wir können und wollen es nicht länger tolerieren, dass die Bosse die Rechte von Arbeiter_innen beschneiden und dafür keinerlei Konsequenzen tragen.

Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht Leipzig, Erich-Weinert-Straße 18, Montag den 5.11.2018 ab 10:40 Uhr, Saal 4.

Die Technische Infrastruktur der FAU war wegen Cybercrime-Razzia vorübergehend offline

Die Webseiten und Emails der FAU laufen seit heute Morgen wieder. Gestern Abend fand bei unserem Provider, dem Wissenschaftsladen (WiLa) Dortmund eine Razzia statt. Deswegen wurden alle unsere Dienste offline genommen. Wir waren aber anscheinend nicht das Ziel der Razzia, da unsere Server dagelassen wurden. Sie konnten nach dem Ende des Einsatzes wieder angeschaltet werden.

Die Polizei gab laut Medienberichten als Anlass für die Razzia, dass angeblich über einen im Wissenschaftsladen stehenden Server eine Internetseite betrieben wurde, auf dem im ”Wikileaks”-Manier geheime Dokumente verbreitet worden seien. Der Verein WiLa bietet verschiedene Internet-Dienste an – zum Beispiel können in seinen Serverräumen Plätze für nichtkommerzielle Server gemietet werden.

Die mit Maschinengewehren ausgerüstete Polizei hat zudem nicht nur im Wissenschaftsladen eine Durchsuchung gemacht und Gegenstände beschlagnahmt, sondern auch im gesamten Kulturzentrum Langer August, dessen Räume der WiLa nutzt. Einen Durchsuchungsbeschluss gab es aber nur für die Räume des WiLa.
Im Kulturzentrum hausen viele gemeinnützige Organisationen, u.a. das Bündnis gegen Rechts, das älteste Schwulen- und Lesbenzentrum Deutschlands KommunikationsCentrum Ruhr, die Ärzte gegen Atomkraft und der lokale Chaos-Computer-Club. Der Einsatz und die Durchsuchung ist nach Ansicht vieler Mieter*innen nicht rechtmäßig.

Wir rufen auf zur Solidarität mit den Betroffenen der Repression!

Was dein Chef nicht will dass du weißt: Auch im Minijob hast du Recht auf Urlaubsentgelt und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Ein Mitarbeiter auf Minijob-Basis eines Telekommunikationsunternehmens hat sich in der FAU Leipzig organisiert, als der ihm per Gesetz zustehende bezahlte Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall verweigert wurde. Besonders kreativ: Angezeigte Krankheitstage wurden als normal abgesagte Schichten erfasst, um die Bezahlung zu umgehen.

Nach einem Forderungsschreiben hat das Unternehmen nachgegeben und die komplette Forderung gezahlt. Viele Unternehmen nutzen die Unwissenheit der Minijobber um ihre Rechte schamlos aus, um grundlegendste Standards zu verwehren.

Der Fall zeigt, dass es sich auch bei „kleinen“ Problemen lohnt, sich in einer Gewerkschaft zu organisieren.

FAU Leipzig – die kämpferische Basisgewerkschaft

Im Januar 2018 gründete sich das Allgemeine Syndikat FAU Leipzig. Die FAU ist eine selbstorganisierte Basisgewerkschaft. In Zusammenarbeit mit der FAU Leipzig hat sich auch die DeliverUnion Leipzig gebildet, in der sich Beschäftigte in Lieferdiensten organisieren, um sich für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen. Leipzig ist nach Berlin auch der zweite lokale Standort der Union Coop, der Föderation gewerkschaftlicher Kollektivbetriebe.

Leipzig ist eine der am schnellsten wachsenden Großstädte Deutschlands, migrantisch und studentisch geprägt, mit hoher Arbeitslosigkeit und zunehmender Gentrifizierung. Der Arbeitsmarkt ist höchst prekär. Neue Jobs finden sich zunehmend in der Zeit- und Leiharbeit – z.B. in der Logistik, im Callcenter, in der Pflege, in der Gastronomie sowie in Wissenschaft und Bildung.

Wir kommen aus verschiedenen Branchen und aus verschiedenen Ländern. Uns einen die schlechten Erfahrungen mit Lohnarbeit. Wir sind darüber hinaus der Überzeugung, dass es dabei nicht einfach nur manchmal nette und manchmal besonders fiese Chefs gibt. Das kapitalistische Arbeitsverhältnis zwingt uns eine Struktur auf, aus der diese Probleme folgen. Wir halten dieses Verhältnis für veränderbar. Und ein netter Chef kann manchmal der schlimmste sein.

Daher haben wir uns in der FAU organisiert, um uns zu wehren und um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Wir kämpfen gemeinsam, und wir bilden uns gemeinsam weiter über unsere Rechte und Aktionsmöglichkeiten.

Wir gehen über die üblichen Forderungen nach mehr Lohn hinaus. Daher arbeiten wir zum Beispiel in der union-coop am Aufbau von Alternativen durch selbstverwaltete Kollektivbetriebe.

Wir sind eine junge, dynamische Gewerkschaft. Wir wollen uns im eigenen Alltag für konkrete Verbesserungen einsetzen. Es gibt keine Trennung zwischen Studierende, Erwerbslose, Selbstständige, Voll- und Teilzeitbeschäftigte. Alle sind willkommen, weil wir alle vor denselben Problemen stehen.

Wir wollen dich ermutigen, deinen Arbeitsplatz zu beobachten: Kennen du und deine Kolleg_innen eure Rechte? Was für Probleme gibt es? Was braucht ihr, um diese zu lösen?

Um darüber überhaupt ins Gespräch zu kommen, macht es Sinn, sich kollektiv am Arbeitsplatz zu organisieren und sich kritisch mit der Arbeitswelt und unseren Rollen darin auseinanderzusetzen. Nur wenn wir uns gemeinsam organisieren und mit direkten Aktionen Widerstand leisten, können wir beginnen, eine positive Veränderung an unseren Arbeitsplätzen und in unserem Leben zu erreichen.