­čÄä T├╝r 1 von unserem Adventskalender: Deine Rechte in der Probezeit

Du musst blo├č eine Probezeit arbeiten, wenn diese auch im Arbeitsvertrag festgelegt ist. Sie darf nach ┬ž 622 Abs. 3 BGB h├Âchstens 6 Monate gehen, bei einer Berufsausbildung sogar nur 1-4 Monate.


In einem Arbeitsverh├Ąltnis gilt der K├╝ndigungsschutz generell erst ab 6 Monaten. Davor kann das Arbeitsverh├Ąltnis ohne einen K├╝ndigungsgrund beendet werden. Nur diskriminiert werden (wegen Geschlecht, Ethnizit├Ąt etc.) darf nicht (Artikel 3 Grundgesetz). M├╝tter haben w├Ąhrend der Probezeit besonderen K├╝ndigungsschutz. Wenn es nicht anders im Arbeitsvertrag oder in einem Tarifvertrag geregelt ist, betr├Ągt die K├╝ndigungsfrist w├Ąhrend der Probezeit 2 Wochen. Eine fristlose/au├čerordentliche K├╝ndigung wegen z.B. Diebstahls am Arbeitsplatz kann nat├╝rlich trotzdem stattfinden. Auch w├Ąhrend der Probezeit ist eine Betriebsr├Ątin im Fall einer K├╝ndigung durch die:den Arbeitgeber:in anzuh├Âren.


Du hast f├╝r jeden vergangenen Monat deiner Probezeit einen Anspruch auf 1/12 deines Urlaubs. Weder durch Krankheit noch durch Urlaub wird die Probezeit verl├Ąngert. Allerdings hast du in den ersten 4 Wochen der Probezeit/deines Arbeitsverh├Ąltnisses keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber, sondern blo├č auf Krankengeld von der Krankenkasse.


Die Probezeit darf nur einmal stattfinden, au├čer die neue Probezeit ist f├╝r eine komplett unterschiedliche T├Ątigkeit. Also wenn du w├Ąhrend der ersten Probezeit nur an der Kasse arbeitest, und in der zweiten nur im Lager.


Quellen:

https://www.ahs-kanzlei.de/de/2016-03-rechte-arbeitnehmer-probezeit
https://www.jurapartner.de/kennen-sie-ihre-rechte-in-der-probezeit/