
Vor einer Weile haben wir darüber schon berichtet, dass mit unserer Unterstützung bei Spreadshirt ein Betriebsrat gegründet wurde. Das ist beim Management natürlich gar nicht gut angekommen. Im Zuge der Betriebsratswahl kam es entsprechend zu mehreren Kündigungen von Gewerkschaftsmitgliedern, weshalb wir hier auf einen dieser Fälle genauer eingehen wollen.
Unser Mitglied hatte eine E-Mail geschrieben, in der er auf das grundlegende Recht der Beschäftigten auf eine Interessenvertretung hingewiesen hat. Unmittelbar danach erhielt er eine fristlose Kündigung, inklusive Sperrung seiner Zugänge. Später folgte noch eine ordentliche Kündigung.
Ein klarer Fall von Union Busting!
Das lassen wir natürlich nicht auf uns sitzen, also haben wir Klage erhoben. Zuerst sah es düster aus: Weder in der Güteverhandlung noch danach war Spreadshirt zu einem annehmbaren Angebot bereit.
Dadurch ließen wir uns nicht entmutigen! Und siehe da: Noch auf dem Flur des Arbeitsgerichts kam der Anwalt der sprd.net AG auf uns zu und wollte verhandeln.
Am Ende stand ein Angebot von knapp 15.800 € netto. Für unser Mitglied war das akzeptabel und es kam zu einer Einigung.
Damit ist dieser Arbeitskonflikt im Sinne unseres Mitglieds beendet.
Organisiert euch, es lohnt sich!
